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Frühjahrsputz in der Teichperle
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- Geschrieben von Thomas Wermann
- Veröffentlicht: 18. April 2016
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Für den 16. April um 9:00 Uhr war ein Arbeitseinsatz auf dem Teichperlengelände einberufen worden. Als ich pünktlich um neun eintraf, war der Platz schon voller Leben. Bei anderen Arbeitseinsätzen steht man mit 4-5 Leuten da, diesmal waren bestimmt 15 Mann auf dem Platz. Was war passiert?
Mitglieder des Jugendkultur e.V. und der Freunde des historischen Motorradrennsports "Ewald Kluge" haben gemeinsam mit uns den Platz für das Maibaumsetzen hergerichtet und das Festzelt aufgebaut. Es wurde Holz für das Lagerfeuer gesägt und das Dach/die Dachrinne der Teichperle von den Resten des Winters gesäubert.
Kerstin und Hanna haben sich derweil der Innenräume angenommen und insbesondere die Küche auf Hochglanz gebracht.
Es ist schade, das es nicht mehr Leute von unserer Truppe geschafft haben am Arbeitseinsatz teilzunehmen.
Wir bedanken uns bei allen Helfern auf dem Platz und freuen uns auf ein zünftiges Maibaumsetzen am 30.04. ab 17:00 Uhr
Kontrollwanderung Rundwanderweg 2016
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- Geschrieben von Thomas Wermann
- Veröffentlicht: 07. Februar 2016
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Am Sonnabend, den 6. Februar, trafen sich um 10:00 Uhr mehrere Vereinsmitglieder zur alljährlichen Kontrollwanderung auf unserem Rundwanderweg. Die Sonne meinte es gut mit uns, es war ein herrliches Wetter.
Die Rucksäcke gut gefüllt, setzten wir uns alsbald in Bewegung und wanderten durch die Heide zunächst zum Fuchsberg.
Im Wald wurden verschiedene Mängel in der Beschilderung erfasst, das eine oder andere Schild wird wohl kurzfristig ersetzt werden. Auf dem Fuchsberg trafen wir in freier Wildbahn plötzlich ein paar Flaschen Bier. Dank an den edlen Spender.
Weiter ging es über den Seifzerteichdamm zum Hohenbusch, auf der anderen Seite wieder runter, durch die Schelsaue am Flughafen vorbei zur Platte.
Am Pfiff ( mit bürgerlichem Namen "Gomlitzer Höhe") trafen wir die Vorhut des Bergsteigerchores "Kurt Schlosser". Vier Wanderer erkundeten unseren Rundwanderweg, um demnächst mit dem Chor hier zu wandern. Vielleicht ergibt sich ja ein Treffen mit dem Männergesangverein?
Am Pfiff wurden die Kochutensilien ausgepackt, es gab Glühwein und heiße Knacker.
Nachdem die Knie wieder geölt waren, wurde der Rest des Weges über Promigberg, Kügelgenweg, Kirchhof, Waldstraße zur Teichperle zurückgelegt. Hier ließen wir den Wandertag ausklingen.
Wanderungen entlang Historischer Wegezeichen in der Dresdner Heide
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- Geschrieben von Gunter Krause
- Veröffentlicht: 28. Januar 2019
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In der Ausgabe 4 der Weixdorfer Nachrichten vom 02.03.2018 haben wir an gleicher Stelle über historische Wegezeichen der Dresdner Heide auf und um Weixdorfer Flur berichtet. Ich möchte dies fortschreiben mit einer Begehung ausgewählter Wanderungen entlang historischer Wegezeichen. Eines der interessanten Wegezeichen ist die „Gabel“.
Die Gabel existiert zwei Mal in der Dresdner Heide. In der östlichen Heide verläuft sie zwischen dem Weißiger Weg und Großerkmannsdorf mit dem Wegezeichen gemäß Bild 1. Ich erkunde jedoch die Gabel in der westlichen Heide zwischen dem Nordfriedhof und der Kannenhenkelbrücke. Das Wegezeichen erinnert etwas an eine Stimmgabel, wie wir sie aus dem Musikunterricht kennen (siehe Bild 2).
Bild 1: Gabel in östlicher Heide Bild 2: Gabel in westlicher Heide
Unsere Wanderung beginnt auf dem Kannenhenkel am Parkplatz vor dem Nordfriedhof, direkt vor der Schranke zur Einfahrt in die Sandgrube bei etwa 155 mNN. Nach etwa 200 m Plattenstraße folgen wir an der Gabelung rechts dem alten Kannenhenkel der zum Beginn nur mit einem grünen Punkt markiert ist und gewinnen hierbei schnell an Höhe. Nach ca. 500 m biegen wir rechts in die Schneise 19 ab, der wir etwa 300 m in südöstlicher Richtung folgen. Nun biegen wir links einen kleinen, unscheinbaren Weg in nordöstlicher Richtung ein und befinden uns jetzt am Startpunkt der Gabel. Der schmale, aber schöne Weg windet sich stetig bergauf durch einen Mischwald und erst nach ca. 500 m sehen wir rechts die erste Markierung. Nach weiteren 500 m quert der Blümpenweg (BW). Aus gutem Grund weichen wir an dieser Stelle von unserem Weg ab. Wir biegen links in den Blümpenweg ein. Nach etwa 320 m finden wir auf einer kleinen Lichtung an einer großen Kiefer am linken Wegesrand eines der wenigen in der Heide erhaltenen geschnittenen Wegezeichen (siehe Bild 3, meines Wissens das einzige erhaltene in der westlichen Heide).
Bild 3: historisches geschnittenes Wegezeichen BW – Blümpenweg
Bild 4: Vorbereitung für Holzsubmission des Sachsenforstes
Wir gehen zurück zur Kreuzung und folgen nach links weiter der Gabel. Nach etwa 500 m erreichen wir einen Rastplatz mit massiver Hütte und Grillplatz, die zu einer kurzen Rast einladen. Nach weiteren 100 m treffen wir auf die Kreuz7 als breiter geschotterter Fahrweg aus südlicher Richtung kommend, der ab hier nordöstlich verlaufend die Gabel bildet. An diesem Schotterweg findet jährlich im Januar die Holzsubmission des Sachsenforstes statt. Auf etwa 1.400 m Strecke liegen hier bis zu 950 Baumstämme von 30 bis 150 cm Durchmesser sortiert nach Baumarten. Das Holz kommt größtenteils aus sächsischen Wäldern, aber auch aus Tschechien und Polen und kann von holzverarbeitenden Firmen (Möbel-, Furnier-, Instrumentenhersteller, etc.) ersteigert werden. Hierbei werden oft stolze Preise erzielt. Wir folgen nun dem Schotterweg ca. 1.000 m. Dabei queren wir den Diebsteig. Etwa auf Höhe des rechtsseitig durch die Bäume sichtbaren Wasserhochbehälters haben wir mit ca. 245 mNN den höchsten Punkt des Tages erreicht (zum Vergleich: die Elbe fließt in Dresden etwa auf 105 mNN). Von rechts kommend trifft nun die Kreuz6 auf uns, sie nimmt für etwa 400 m den gleichen Verlauf wie die Gabel. 450 m nach dem Hochbehälter biegen wir nach rechts ab und passieren nach 200 m den Rennsteig. Jetzt verläuft die Gabel in östlicher Richtung stetig bergab durch einen Misch- und Kiefernwald. Wir queren die Kreuz5 und nach weiteren 300 m die Alte Sechs, welche vom Dresdner Saugarten mit Unterbrechungen bis zum Industriepark Klotzsche an der Flugzeugwerft verläuft. Die Gabel endet schließlich nach insgesamt ca. 4,20 km Länge an der Kannenhenkelbrücke im Prießnitzgrund auf etwa 195 mNN.
Hier empfiehlt sich entweder ein Abstecher über den Steingründchenweg zur Hofewiese (ca. 20 min Gehzeit) oder nach rechts entlang der Prießnitz zur Heidemühle (ca. 25 min Gehzeit). Ich gehe jedoch den Kannenhenkel zurück über den Königsplatz (gute Rastmöglichkeit) zum Ausgangspunkt am Nordfriedhof. Dabei empfiehlt sich die Wanderung erst auf dem alten Kannenhenkel, der im Gegensatz zum breiten Schotterweg zumindest zwischen dem Abzweig Todweg und dem Schwarzen Kreuz als schmaler Wanderweg durch alte Buchen-, Birken- und Kiefernbestände führt. Am Schwarzen Kreuz wechselt man auf den gebauten Kannenhenkel entlang der südöstlichen Abbruchkante der Sandgrube. Je nach Konstitution und Tempo erreicht man dann nach 2:45 h bis ca. 4:00 h Gesamtgehzeit den Ausgangspunkt am Parkplatz.
Bild 5: Königsplatz mit Rasthütte und Granitsäule
Bild 6: gemeinsamer Verlauf Kreuz6 und Gabel
verwendete Quellen:
- Wander- und Radwanderkarte mit Reitwegen, Nr. 11, Dresdner Heide / Seifersdorfer Tal
SACHSEN KARTOGRAPHIE GmbH Dresden, 2017
Gunter Krause, Heimatverein Weixdorf